Sanierungsglossar

Zession

Die Bank hat im eröffneten Insolvenzverfahren, sofern ihr eine Globalzession als Sicherheit dient, ein Absonderungsrecht gem. § 50 InsO. Erfolgt die Einziehung der Forderung durch den Insolvenzverwalter, stehen diesem nach § 171 InsO 4% Feststellungs- und 5% Verwertungspauschale zu. Der Resterlös wird dann an die Bank ausgekehrt. (Quelle: Ringelspacher, Eva: Krisenmanagement aus Bankensicht, in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas / Werner, Henning (Hrsg.), Vahlen Verlag)

Zinssatz

Der Zinssatz für eine Darlehensverbindlichkeit bestimmt sich grundsätzlich durch einen bestimmten Aufschlag („Marge“) auf einen festgelegten Bezugsfestzinssatz, beispielsweise den „EURIBOR“ (Euro Interbank Offered Rate). (Quelle: Hettich, Christof/Kreide, Raoul: Finanzwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas/Werner, Henning, (Hrsg.), Vahlen-Verlag)

Zinsstundung

Die Chance einer Stundung liegen darin, dass das Unternehmen die Krise aus eigener Kraft überwindet und die Befriedigung der Bank vor dem Zusammenbruch erfolgt. Die Risiken liegen in der nicht klar zu definierenden Grenze zur Teilnahme an Insolvenzdelikten mit straf- und zivilrechtlichen Folgen. (Quelle: Ringelspacher, Eva: Krisenmanagement aus Bankensicht, in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas / Werner, Henning (Hrsg.), Vahlen Verlag)

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