Sanierungsglossar

Rangrücktritt

Anstelle eines Forderungsverzichts kann eine insolvenzrechtliche Überschuldung durch einen (vertraglichen) Rangrücktritt aufgehoben werden (vgl. § 19 Abs. 2 S. 2 InsO). Die Forderung bleibt bestehen. Im Hinblick auf die weitere Erfassung der Forderung in der Steuerbilanz ist eine exakte Formulierung erforderlich, je nach dem welchen Effekt man erreichen will. (Vgl. hierzu: Hettich, Christof/Kreide, Raoul: Finanzwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas/Werner, Henning, (Hrsg.), Vahlen-Verlag)

Representations

Zusicherung („Representations”) sind übliche Regelungen in Kreditverträgen. Beispielsweise kann die positive Erklärung gefordert werden, dass gesetzliche Bestimmungen eingehalten werden und Genehmigungen vorliegen. Denkbar sind auch Negativerklärungen, dass bestimmte Vermögensgegenstände nicht mit Sicherungsrechten belastet sind. (Quelle: Hettich, Christof/Kreide, Raoul: Finanzwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas/Werner, Henning, (Hrsg.), Vahlen-Verlag)

Reverse-charge-Verfahren

Grund für das sog. Reverse-charge-Verfahren ist die Sicherung des Steueraufkommens, da es unwahrscheinlich ist, dass der Sicherungsgeber seiner Umsatzsteuerschuld nachkommen kann, wenn es erst zu Verwertungshandlungen seitens der Bank kommt. (Quelle: Ringelspacher, Eva: Krisenmanagement aus Bankensicht, in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas / Werner, Henning (Hrsg.), Vahlen Verlag)

Royalty Streams

Eine Variante des Factorings ist der Verkauf künftiger Lizenzeinnahmen eines bestimmten Produkts (sog. „Royalty Streams“). (Quelle: Hettich, Christof/Kreide, Raoul: Finanzwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas/Werner, Henning, (Hrsg.), Vahlen-Verlag)

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