Sanierungsglossar

Patronatserklärung

Patronatserklärung ist die Erklärung eines Dritten, für eine Verbindlichkeit einzustehen. Handelt es sich um eine bloße Absichtserklärung eines guten (Zahlungs-)willens, spricht man von einer „weichen“ Patronatserklärung, während eine „harte“ Patronatserklärung eine rechtsgeschäftliche Einstandspflicht begründet. (Quelle: Hettich, Christof/Kreide, Raoul: Finanzwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas/Werner, Henning, (Hrsg.), Vahlen-Verlag)

Pfandrecht

Das Pfandrecht gehört zu den dinglichen Sicherheiten an beweglichen Gegenständen. Voraussetzung ist allerdings, dass der verpfändete Gegenstand an den Gläubiger übergeben wird (Faustpfandrecht). Regelungen hierzu finden sich in den §§ 1204 ff. BGB. (Quelle: Hettich, Christof/Kreide, Raoul: Finanzwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas/Werner, Henning, (Hrsg.), Vahlen-Verlag)

Pflichtwandelanleihe

Hierbei handelt es sich um eine Wandelschuldverschreibung, bei der die Pflicht besteht, das Darlehen oder die aufgelaufenen Zinsen in Gesellschaftsanteile umzuwandeln. (Quelle: Hettich, Christof/Kreide, Raoul: Finanzwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas/Werner, Henning, (Hrsg.), Vahlen-Verlag)

PIK Loan

Unter „PIK Loan“ oder „Payment In Kind“ versteht man eine endfällige Zinsvereinbarung. (Quelle: Hettich, Christof/Kreide, Raoul: Finanzwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas/Werner, Henning, (Hrsg.), Vahlen-Verlag)

Poolbildung

Die Poolbildung zielt auf einen „alle in einem Boot“- Ansatz ab, mit dem Ziel das Zusammenwirken aller Gläubiger – der Banken, Kreditversicherer und Kautionsvereine – zu erreichen. (Quelle: Ringelspacher, Eva: Krisenmanagement aus Bankensicht, in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas / Werner, Henning (Hrsg.), Vahlen Verlag)

post-money-Wert

Im Rahmen der Unternehmensfinanzierung durch Eigenkapital wird der Begriff „post-money“ für den Unternehmenswert nach erfolgter Kapitalzuführung durch einen Investor verwendet. (Quelle: Hettich, Christof/Kreide, Raoul: Finanzwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas/Werner, Henning, (Hrsg.), Vahlen-Verlag)

pre-money-Bewertung

Im Rahmen der Unternehmensfinanzierung durch Eigenkapital stellt sich die Frage, welche Beteiligungsquote einem neuen Investor einzuräumen ist. Hierzu wird der Unternehmenswert vor Kapitalzuführung ermittelt (pre-money-Wert). (Quelle: Hettich, Christof/Kreide, Raoul: Finanzwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas/Werner, Henning, (Hrsg.), Vahlen-Verlag)

Private Equity

Hierunter werden landläufig verschiedene Investorengruppen zusammengefasst, die am Kapitalmarkt eingesammelte Gelder gepoolt in Unternehmen investieren. Im Vordergrund steht eine kurz- bis mittelfristige Rendite, die sich nicht aus Gewinnen, sondern nur über einen Verkauf oder Börsengang erzielen lässt. Private Equity „im engeren Sinne“ beschreibt Investoren, die reife Unternehmen mit dem Ziel eines möglichen Börsengangs im Fokus haben. (Quelle: Hettich, Christof/Kreide, Raoul: Finanzwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen in: Modernes Sanierungsmanagement, Crone, Andreas/Werner, Henning, (Hrsg.), Vahlen-Verlag)

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